Deltavista

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Einleitung

Der PepperShop kann mit dem Deltavista Modul erweitert werden, so dass man Risk-Management Dienstleistungen von CRIF beziehen und im Shop einsetzen kann.

Dieses Modul ist optional für den PepperShop erhältlich und muss separat bezogen werden.

Das Deltavista Modul bietet die Möglichkeit im PepperShop einzelne Bezahlungsarten nur nach einer Bonitätsprüfung zur Verfügung zu stellen.

Im Deltavista DVA-Check Verwaltungsmodul kann man die benötigten Konfigurationsangaben zur Deltavista Anbindung an diesen PepperShop definieren.

Dieses Modul unterstützt Bonitätsprüfungen in den folgenden Ländern: Schweiz, Fürstentum Liechtenstein.

Abbildung 1: Modulinstallation

Inbetriebnahme des Risk Managements

Initialkonfiguration Risk Management für Bonitätsabfragen

Es wird davon ausgegangen, dass Sie als Shopbetreiber über entsprechende Verträge mit CRIF verfügen, denn sonst sollte man dieses Modul nicht in Betrieb nehmen, schon gar nicht in produktiven Shops!

Wenn Risk Management benutzt werden soll, bitte nach der Modulinstallation zuerst dieses Kapitel durchlesen und entsprechende Ersteinstellungen durchführen.

Wenn Deltavista für Bonitätsprüfungen verwendet wird um Bezahlungsarten wie z.B. Rechnung mit vermindertem Risiko anbieten zu können, muss folgende Initialkonfiguration durchgeführt werden.

Allgemeine Shopeinstellungen

Bevor wir uns an die Deltavista Modulkonfiguration machen, schalten wir im Shop global die Bonitätsabfragemöglichkeit ein und optimalerweise konfigurieren wir die Anzeige der Bezahlungsarten getrennt von der Kasse. Dies machen wir im Menü ‘Shop-Einstellungen’ > ‘Allgemeine Einstellungen’ > ‘Bezahlungsarten’. Diese Änderungen werden mit Klick auf Speichern ganz unten im Formular bestätigt.

Seit dem 25. Mai 2018 wurde durch die DSGVO geregelt, dass wir Kunden über die Bonitätsprüfung informieren oder gar eine Bestätigung von unserem Kunden anfordern müssen. Bitte prüfen Sie, ob Sie von der DSGVO betroffen sind und wählen Sie ob Sie den Kunden informieren oder nicht.

Abbildung 2: Allgemeine Einstellungen

Es ist Ihnen überlassen, ob Sie hier eine vorgelagerte oder eine nachgelagerte Bonitätsprüfung anbieten. Bitte bedenken Sie aber, dass eine vorgelagerte Bonitätsprüfung nicht mehr machen dürfen, wenn Sie vom DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union) betroffen sind. Sollten Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen auch in der EU anbieten, das Kaufverhalten von EU-Bürgern beobachten oder einen Sitz in der EU haben sind Sie von diesem Gesetz betroffen.

Abbildung 3: Konfiguration der Bezahlart in der Shop-Administration

Kundenattribute

Wichtig: Im Menü ‘Shop-Einstellungen’ > ‘Kundenattribute’ bitte die ‘Hausnummer’ verwenden und prüfen.

Abbildung 4: Kundenattribut

Deltavista Modulverwaltung

Um nun Konfigurationen am Deltavista Modul vorzunehmen begeben wir uns in die Konfigurations-maske des Deltavista Moduls. Dazu wählen wir im Hauptmenü den Punkt ‘Module an’:

Hier sehen wir nun das Logo zum Betreten der Deltavista Konfigurationsmaske:

Abbildung 5: Einstellungen zum Modul DeltavistaDie Einstellungen zum Risikomanagement werden grösstenteils hier im Deltavista Konfigurationsmodul eingestellt. Trotzdem muss man beachten, dass die Zuweisung, welcher Bonitätsprovider abhängig vom Rechnungsbetrag und der Versand-Ländergruppe benutzt wird, im Menü ‘Lieferländer/Versand’ eingestellt wird (via Hauptmenü erreichbar). Dies schauen wir uns später an.

Allgemeine Einstellungen:

  • Deltavista Modul-Aktivierung: Ist hier ein Häkchen gesetzt, so ist das Deltavista Modul aktiv. Die Deaktivierung dieser Checkbox schaltet das komplette Modul aus. Somit sind Bezahlungsarten wie Rechnung wieder für jeden Shopkunden zugänglich. Falls die Verwendung von Bonitätsmodulen allgemein ausgeschaltet ist, wird hier eine entsprechende Meldung angezeigt.

Vertragsdaten:
Vertragsdaten: Angaben der von CRIF angegebenen Zugangsdaten für den aktuellen Betrieb:

  • Betriebsart: Testbetrieb / Produktivbetrieb.
  • Username: Der Username wird von CRIF mitgeteilt.
  • Passwort: Das Passwort wird von CRIF mitgeteilt.

Requesttype Einstellungen:
Mit CRIF wird mindestens ein Requesttype definiert, welcher angewendet wird um Bonitätsprüfungen durchzuführen. Es gibt für Privatpersonen und Firmen verschiedene Requesttypes.

  • Privatpersonen: Abfragen zu Kunden, welche in der Kasse das Feld ‘Firma’ leer lassen, werden mit dem Requesttype für Privatpersonen abgefragt (QuickCheckShort oder CreditCheckShort).
  • Firmen: Abfragen für Firmen werden über die spezifischen Requesttypen für Firmenabfragen getätigt (QuickCheckCompany und CreditCheckCompany).

Falls eine feiner granuliertere Konfiguration der Requesttype-Verwendung benötigt wird, kann man in der Datei {shop_dir}/shop/bonitaet_deltavista.def.php in der Methode create_call_param() angepasst werden ($ist_privatperson Variable) – dazu werden PHP Kenntnisse benötigt.

Wenn man für eine Kategorie keinen Requesttype definiert, so wird ein Kundendatensatz vom internen Bonitätsinterface gehandhabt, als wäre diese Adresse beim Bonitätsprovider unbekannt. Dies resultiert per default in einer gesperrten Bezahlungsart.

Risiko Management:
Konfiguration zum Betrieb dieses Bonitätsprüfungsmoduls.

  • Bezahlungsart anzeigen ab: grün oder grün und gelb. Je nach Bonitätsinformation, die Deltavista zurückliefert werden Bezahlungsarten wie z.B. Rechnung vom Shop angeboten oder nicht. Hier stellt man nun ein, ob die Bezahlungsarten für Kunden mit Bonitätsauskunft gelb oder erst ab grün angeboten werden sollen. Die geprüften Bezahlungsarten werden im Menü ‘Lieferländer und Versandarten’ definiert. Die in Klammern angezeigten Zahlen entsprechen dem in decision zurückgelieferten Ganzzahlbetrag.
  • Bonitätsprüfung ab Betrag: Betragslimite in der Basiswährung dieses Shops, welche festlegt, dass nur Kunden von Bestellungen mit höheren Rechnungsbeträgen auf Bonität geprüft wreden.
  • Abfrage Pause in Tagen: Normalerweise wird ein Kunde pro Bestellung einmal geprüft. Die Abfrage wird aber wiederholt, sobald der Kunde seine Rechnungsadressdaten wie z.B. sein Name oder die Anschrift ändert. Wenn der ‘Abfrage Pause in Tagen’ Wert gleich 0 ist, wird eine weitere Prüfung unternommen, sobald vier Stunden seit der letzten Prüfung vergangen sind (falls diese Session dann noch existiert und abgeschlossen werden soll). Ist der Konfigurationswert grösser als 0 ist, so wird der Kunde ohne Adressänderung erst nach Ablauf der angegebenen Zeitperiode in Tagen wieder geprüft werden. Auch wenn er in Zwischenzeit mehrere Bestellungen neu beginnt. Diese Einstellung spart bei den Abfragekosten, birgt aber das Risiko, Kunden, deren Bonität innerhalb des eingestellten Zeitraums auf ‘schlecht’ ändert, nicht zu erkennen.

Info: Die Regeln, wann, wer grün, gelb, respektive rot erhält, wird in einem jährlichen Audit bei CRIF festgelegt. Das Shopsystem arbeitet immer mit dem Match Mode ‘Best Match’.

Einstellungsinfos:
Die hier erwähnten Einstellungen sind alle im Objekt _bonitaetdeltavista.def.php als Membervariable definiert.

Abbildung 6: Ländergruppen

Bonitätsprovider Aktivierungskonfiguration

Bevor wir nun Adress- und / oder Bonitätsabfragen an CRIF absenden können, müssen wir noch Deltavista als Bonitätsprovider für die gegebenen Lieferländer und Betragsintervalle aktivieren. Dies ist nötig, da mit dem PepperShop nicht nur ein Bonitätsprovider, sondern gleich mehrere angebunden werden können.

Im Hauptmenü der Shop-Administration wählen wir den Menüpunkt ‘Lieferländer / Versand’.

Danach wählen wir die Ländergruppe, in welcher wir Bonitätsabfragen über CRIF leiten möchten. Dieser Konfigurationsschritt muss für jede Ländergruppe durchgeführt werden, die im Shop eingesetzt wird und wo Deltavista für Bonitätsabfragen verwendet wird, respektive verwendet werden kann.

Die im PepperShop implementierte DVA-Check Anbindung an Deltavista unterstützt nach Angaben vom Januar 2009 die Länder Schweiz und Liechtenstein.

Im Beispiel unten sehen wir eine Beispielkonfiguration einer Ländergruppe.

Abbildung 7: Bonitätsprüfung Konfiguration pro Ländergruppe

Die Einstellungen für die Bonitätsprüfung befinden sich im unteren Teil. Man kann für alle definierten Betragsintervalle (Shop Basiswährung) definieren, welchen Bonitätsprovider man für die jeweilige Bezahlungsart benutzen möchte und ob eine Bonitätsabfrage getätigt werden soll.

Die Konfiguration auf dieser Seite hängt stark mit der Einstellung ‘*Kasse / Bezahlungsarten getrennt’ *aus dem Menü ‘Shop-Einstellungen’ > ‘Allgemeine Einstellungen’ > Bezahlungsarten’ zusammen:

Kasse / Bezahlungsarten getrennt = aktiv: Wenn man in der Kasse nur typische Adress- und Personen bezogene Daten wie Name, und Anschrift erfasst aber noch gar keine Bezahlungsarten darstellt, weiss der Shop somit gar nicht, welche Bezahlungsart der einkaufende Shopbesucher nun wählt, denn wenn der Shopbesucher auf weiter klickt, werden erst auf der nächsten Seite (Bestellungsübersicht) alle VERFÜGBAREN Bezahlungsarten dargestellt. Da zwischen diesem Übergang eine Bonitätsprüfung durchgeführt wird, haben die Häkchen auf dieser Lieferländer und Versandarten Einstellungsseite eine wichtige Rolle, Abgewiesene Kunden, sehen nur die Bezahlungsarten, welche hier keine Häkchen gesetzt haben.

Kasse / Bezahlungsarten getrennt = deaktiviert: Wenn gleichzeitig auf der Seite der Kasse Adressdaten und Bezahlungsarten angezeigt werden, so weiss der Shop nach dem Klick auf weiter, mit welcher Bezahlungsart der einkaufende Shopkunde bezahlen möchte und wertet auch die in dieser Eingabemaske definierten Häkchen aus – so könnte man z.B. bei Kreditkarten das Häkchen weglassen, da die Institute dort ja auch ‘etwas’ prüfen. Bei Vorauskasse ist das Risiko sowieso beim einkaufenden Kunden und nicht beim Händler, weshalb man ev. auch hier keine Prüfung haben möchte. Kunden, welche ein zu prüfende Bezahlungsart gewählt haben und abgewiesen wurden, erhalten eine Infomeldung, dass diese Bezahlungsart nicht zur Verfügung steht.

Bonitätsprovider auswählen: Wenn mit der Maus über das Dropdown gefahren wird, sieht man die mögliche Auswahl an Bonitätsprovidern. Jedem Provider ist eine Nummer zugewiesen. 1 = keine Prüfung durchführen.

Achtung: Bitte prüfen Sie, ob Sie alle betreffenden Ländergruppen konfiguriert haben.

Nun sollte man einige Testabfragen starten und prüfen, ob die Antworten des Shops den erwarteten Tatsachen entsprechen. Weiter soll auch geprüft werden, ob eine Prüfung zur richtigen Zeit gestartet wird und nicht unnötig viele oder zu wenige Abfragen abgesendet werden.

Riskmanagement Kundendaten

Wenn für einen Shopkunden eine Bonitätsprüfung stattgefunden hat, so findet man diese Informationen in der Shopadministration unter ‘Kunden/Bestellungen’ > ‘Kundenmanagement’, wenn man den entsprechenden Kundendatensatz bearbeitet (unten). Je nach Einstellung kann man diese Daten als Administrator auch wieder entfernen um z.B. eine neue Prüfung zu veranlassen. Eine Erklärung der Werte findet sich im Anhang 1.

Abbildung 8: Wichtige Informationen zu dieser Anzeige, siehe auch: Anhang 2

Logging Informationen

Standardmässig werden abgelehnte Bonitätsprüfungen, sowie fehlgeschlagene Kommunikationscalls zu Deltavista geloggt. Dies kann schnell zu umfangreichen Daten führen, welche man von Zeit zu Zeit wieder löschen sollte. Dazu kann man das externe PepperShop Modul ‘Log-Viewer’ installieren und benutzen.

Die Logging-Einstellungen werden direkt in der PHP-Bonitätsklasse als Membervariablen vorgenommen, Datei {shop_verzeichnis}/shop/bonitaet_deltavista.php:

var $log_errors = true; // Fehlermeldungen loggen?
var $log_abgelehnte_anfragen = true; // Sollen alle abgelehnten Abfragen mit Detailinfor-mationen geloggt werden? Dies hilft beim Debugging von Fehlern und ist grundsaetzlich empfohlen.

Risk Management Tipps

Tipps für die Risk-Management Konfiguration (siehe auch Anhang 4):

  • Das Feld Hausnummer muss in den Kundenattributen aktiviert sein und überprüft werden, um genaue Bonitätsresultate zu erhalten.
  • Aktivieren Sie in ‘allgemeine Shopeinstellungen’ den Punkt “Kasse / Bezahlungsarten getrennt”
  • Da viele Log-Informationen anfallen, sollten von Zeit zu Zeit alte Log-Dateien gelöscht werden.

Installation

Systemanforderungen

Um das Deltavista Modul einsetzen zu können, ist ein PepperShop v.3.0 Professional oder Enterprise erforderlich. Weiter muss man über entsprechende Verträge mit CRIF verfügen.

Dateien kopieren und hochladen

Das Modul besteht im Wesentlichen aus einigen Dateien, die man in seinen installierten PepperShop kopieren muss. Dazu entpackt man zuerst das mitgelieferte ZIP-Archiv. Es sind folgende Moduldateien enthalten, hier mit den Zielverzeichnissen dargestellt:

{shopdir}/shop/bonitaet_def.php
{shopdir}/shop/bonitaet_deltavista.def.php
{shopdir}/shop/Admin/module/deltavista/deinstall_module.php
{shopdir}/shop/Admin/module/deltavista/initialize_module.php
{shopdir}/shop/Admin/module/deltavista/module_admin_img.gif
{shopdir}/shop/Admin/module/deltavista/show_deltavista_admin.php

Die Dateien lassen sich einfach via FTP oder SCP zum Webserver hochladen. Der Platzhalter {shopdir} steht dabei für das Shopverzeichnis auf dem Webserver, wo die Datei index.php zusammen mit der Datei README.txt zu finden ist.

Nun wird das Modul vom Shop erkannt und eingebunden. Es wird im Menü ‘Shop-Einstellungen’ > ‘Shop Konfiguration’ > ‘Module’ unten bei den internen Modulinfos aufgelistet.

Installation des externen PepperShop Moduls für Deltavista

Nach dem Kopieren der Dateien wird das Deltavista Modul jetzt installiert. Dazu geht man in die Shop-Administration des eigenen PepperShops und wählt dort in den Menüpunkt ‘Module’. Hier sieht man auf der linken Seite (nicht installierte Module) den Eintrag ‘Deltavista’. Diesen Eintrag nun anwählen und unten auf den Button ‘Installieren’ klicken. Wenn alle Tests positiv verlaufen sind, kann man die Folgeseite bestätigen und sieht das Modul nun installiert auf der rechten Seite angezeigt.

Nun ist das Deltavista Modul technisch installiert. Weiter werden nun die Inbetriebnahme des Moduls und die Konfigurationsmöglichkeiten beschrieben.

Kontaktdaten

CRIF Kontaktdaten

CRIF AG
Riesbachstrasse 61
CH-8008 Zürich
Sales:Tel: +41 44 913 50 70sales.ch@crif.com
Support:Tel: +41 848 33 32 22support.ch@crif.com
Webseite: www.crif.ch

Glossar

Einige Begriffe, die in diesem Dokument Verwendung finden, werden hier erklärt:

Bonitätsprüfung
Prüft die Bonität eines angegebenen Kundendatensatzes.
Bonitätsprovider
Im PepperShop verwendeter Terminus zur Beschreibung von Firmen, die Risk-Management Dienstleistungen anbieten, wie z.B. Deltavista.
Online-Hilfe
In der Deltavista Moduladministration gibt es eine Online-Hilfe → Button ‘Hilfe’.

Anhang 1 – Erklärung von übertragenen Daten

Nun folgen einige im DVA-Check Abfrageresultat angegebene Daten, so dass man die codierten Nummern zuordnen kann.

Responsecodes

-1000
Bonitaetsanfrage war ungueltig (PepperShop internes Flag)
-3
kein Deltavista Requesttype fuer diesen Abfragetyp definiert (Privatperson oder Firma)
-2
undefinierter Responsecode
-1
HTTP-Fehler beim Aufruf (Call fehlgeschlagen) - siehe Logdatei fuer Details
0
Person/Firma gefunden
1
Nicht gefunden (Adresse nicht verifiziert)
2
:Kandidaten gefunden (mehrere Adressen gefunden)
3
Nicht gefunden (Adresse verifiziert). Person/Firma wurde nicht gefunden, aber eine aehnliche Adresse wurde gefunden (z.B. Familienmitglied, um die Adresse als verifiziert zu bestimmen)
1001
General Error (Response Text kann Details enthalten)
1002
Pflichtfeld fehlt (Response Text enthaelt das fehlende Pflichtfeld)
1003
Unbekannter Requesttype / unerlaubter Requesttype
1004
User Identifizierungsfehler
1005
Wert nicht erlaubt (Response Text enthaelt das entsprechende Feld)

Bonitätsentscheidung / Ampelwert (decision)

1.0
grün
3.0
gelb
5.0
rot

Zahlungserfahrungen (hasDebt)

0
keine negativen Zahlungserfahrungen vorhanden
1
negativen Zahlungserfahrungen vorhanden

Schuldenkategorie (debtCategory)

1
keine Negativdaten gefunden
2
Negativdaten mit niedrigem Schweregrad gefunden
3
relevante Negativdaten gefunden
4
schwerwiegende Negativdaten gefunden

Geschlecht (sex)

0
unbekannt
1
männlich
2
Weiblich

Personenstatus (personStatus)

1
aktiv
2
minderjährig
3
bevormundet
4
verstorben
5
aktiv (Geburtsdatum unbekannt)
6
aktiv (Geburtsjahr / -monat bekannt)

Firmenstatus (companyStatus)

-1
unbekannt
1
aktiv
100
aufgelöst
110
fusioniert
120
gelöscht
130
inaktiv
200
in Konkurs
210
Konkurs abgeschlossen
300
in Liquidation
310
in Nachlassliquidation
320
liquidiert
400
Nachlassstundung
410
Nachlassvertrag
420
Nachlassverfahren Bank
430
Nachlassverfahren Diverse
500
negativ (manuelle Nachforschungen haben ergeben, dass das Unternehmen nicht existiert)
600
Pfandverwertung

Anhang 2 – Informationen über Bonitätsdatenanzeige

Wenn man im Kundenmanagement einen Kunden bearbeitet und dessen Bonitätsdaten ansieht, so wird der Status ‘abgelehnt / angenommen’ abhängig von einer verwendeten Bezahlungsart angezeigt. Diese sieht man im Feature-Set weiter unten.

  • Wenn man nun eine Prüfung per Klick auf den entsprechenden Button manuell startet, muss der Shop also eine Bezahlungsart ‘annehmen’. Der Shop verwendet in diesem Fall ‘Rechnung’.
  • Wenn im PepperShop die Anzeige der Kasse getrennt von der Bezahlungsartenauswahl geschieht, muss der Shop die Bonitätsprüfung mit den in der Kasse angegebenen Kundendaten durchführen, bevor die Bezahlungsartenauswahl angezeigt wird. In diesem Fall wird die Bezahlungsart ‘Rechnung’ ausgewählt. Nun kann der Shop mit dem Resultat der Bonitätsabfrage die konfigurativ erlaubten Bezahlungsarten anzeigen / resp. sperren.

In beiden oben genannten Fällen wird die Bezahlungsart ‘Rechnung’ angezeigt, obwohl der Kunde im Prinzip gar nie auf Rechnung eingekauft hat. Dies ist aufgrund des Handlings der Abfrage innerhalb des Shopsystems nötig und soll Sie nicht weiter stören.

Anhang 3 – Informationen über Datenschutz und Logging

Jede Abfrage wird exakt protokolliert. CRIF kann diese Protokolle auf Verlangen einsehen. Der Shop protokolliert pro Anfrage: Den anfragenden User, Zeitpunkt, Anfrageart und sämtliche Anfragedaten. Wenn das Fehlerlogging eingeschaltet ist, loggt der Shop zusätzlich in einem eigene Log die Anfragen mit abgelehntem Resultat.

Datenschutzinformationen (Auszug aus CRIF AGB, Paragraph 3, v.1.0)

Der Kunde verpflichtet sich und alle seine Mitarbeiter, welche Informationen von CRIF beziehen, ganz gleich aus welchem Land diese stammen, die Bestimmungen des Schweizerischen Datenschutzes einzuhalten, welche im Datenschutzgesetz DSG und in dessen Vollzugsverordnung VDSG geregelt sind.

Der Kunde verpflichtet sich, den physischen Interessennachweis für eine mögliche Stichprobenkontrolle durch den Datenschutzbeauftragten jederzeit bereit zu halten, und diesen innerhalb von zwei Wochen zu liefern. Die Weitergabe an Dritte ist untersagt.

Anhang 4 – Bonitätsprüfung für Kunden ausschalten

Ausgewählten Kunden möchte man das Einkaufen gegebenenfalls ohne Bonitätsprüfung gestatten, z.B. Tochtergesellschaften oder anderen Partnern/Kunden. Bitte dies aber sehr gut überlegen, da die Bonität eines Partners/Kunden sehr schnell ändern kann.

Es gibt drei Möglichkeiten, wie man im PepperShop Bezahlung per Rechnung aktivieren kann, ohne diese Bezahlungsart für die Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Allen im folgenden vorgestellten Methoden ist gemeinsam, dass die Bezahlungsart Rechnung in den Allgemeinen Shopeinstellungen deaktiviert wurde.

  1. Am einfachsten konfiguriert man die Lieferung auf Rechnung pro Kundenaccount direkt in der ‘Kunde bearbeiten’-Maske im Kundenmanagement.
  2. Wenn man in der Datei shop/config.inc.php die Konstante RECHNUNGSLIEFERUNG_KUNDE auf true gesetzt hat und der Kundennummer ein R- voranstellt, so schaltet der Shop für diese Kunden die (sonst gesperrte) Zahlungsart Rechnung frei. Wenn die Zahlungsart generell freigeschaltet ist, hat das R- natürlich keinen Einfluss.
  3. Eine weitere Methode, spezifischen Kunden Rechnungslieferung zu erlauben, besteht darin, via Import-/Exporttool in der Spalte namens Rechnungslieferung ein gross geschriebenes Y mitzugeben.
  4. Die vierte Möglichkeit Rechnungslieferung zu erlauben, besteht darin die Konstante RECHNUNG_AKTIV_AB_ZWEITER_BESTELLUNG auf true zu setzen (in der Datei shop/config.inc.php). Dann wird jedem Kunden ab der zweiten Bestellung im Shop die Bezahlung per Rechnung angeboten.

ACHTUNG: Sobald die Bonität von Kunden geprüft wird und eine der ersten drei hier angegebenen Methoden zur Steuerung der Rechnungslieferungen bei einem bestellenden Kunden zutreffen, wird auf jeden Fall KEINE BONITÄTSPRÜFUNG durchgeführt (optionales Modul)! In der Regel vertraut man einem Kunden ja auch, wenn man ihm die Bestellung auf Rechnung erlaubt, was hilft Kosten zu sparen. Zusatzinfo: Bis und mit Shopversion 3.0.0 hat auch die vierte Art Rechnungslieferungen zu gestatten zu einer Verhinderung weiterer Bonitätsabfragen geführt.

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